Drei deutsche Lenkwaffenzerstörer der LÜTJENS-Klasse stellten einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau der deutschen Marine nach der Gründung der Bundesrepublik dar und waren ein wertvoller Zuwachs für die Flotte.
Es gab mal eine Zeit da war es recht langatmig auf der Lydia, Überwachung der Küstengewässer vor Ex-Jugoslawien (1994 Überwachungsgebiet Otranto). Es gab ausser dem normalen Borddienst nicht viel zu tun. Meist düpelten wir mit 4-5 Knoten das Gebiet ab, um Aggressionen zu vermeiden durften die Waffenanlagen an Bord nur am Abend bewegt werden, ... .
Hafenwoche. Freitagmorgens - das komplette VUD lag noch knackenderweise in den Kojen als ein gellender Pfiff aus einer Batteriepfeife die Stille (bis auf das Schnarchen) durchbrach.
Diese Geschichte ist nicht erfunden, sondern hat sich so zugetragen und beweißt, daß der letzte Kommandant der Lütjens, FKpt. Meding, eigentlich ganz schön cool drauf war.
Es war im Frühjahr des Jahres 2002. Wir befanden uns gerade auf ISEX und hatten einen schönen Hafenaufenthalt in Kopenhagen hinter uns. Ich hatte mal wieder Wache am Stb.-Kartentisch, als der NavM auf die Brücke kam und eine Leerkarte vom geplanten FK-Schießen ausbreitete.
wir waren 88 in Istanbul und da eine Kneipe zu finden wo es echten Alkohol gab war ziehmlich schwierig. Wir hatten aber doch eine gefunden und der Abend verging wie im Flug.
Ich war damals viel mit einem Signäler zusammen, mit dem Willi Ahlefelder aus Düsseldof. Er lebt leider nicht mehr. Willi war ein Mann von 1,90 m, kräftiger Statur, eine imposante Erscheinung eigentlich.
Unter uns Heizern war es so üblich, wenn wir zum Mittelwächter abgelöst wurden, das wir uns an mit ein paar Kameraden an Oberdeck getroffen hatten um unser Feierabend Bier zu trinken.
Warum sagt man eigentlich Butter bei die Fische? Nun, wenn Fisch auf den Tisch des Hauses kam, konnten sich nicht alle die Butter dazu leisten. Denn Butter war eins damals: teuer. Weil ohne Butter aber was fehlt zum Ganzen, wurde daraus eine Redensart.